Rudolfstiftung: Kritik an dänischen KAV-Beratern

360 von 700 Betten sowie die Hälfte der OP-Plätze sollen wegfallen.
360 von 700 Betten sowie die Hälfte der OP-Plätze sollen wegfallen.Bild: Sabine Hertel
Nicht nur der Inhalt der Umstrukturierungspläne steht unter heftiger Kritik. Auch der ausländische Urheber wird für die bezugslose Planung kritisiert.
Abteilungen wie HNO, Gynäkologie, Urologie und weitere sollen vom Traditionshaus in Landstraße ins SMZ Süd in Favoriten abgesiedelt werden, 360 von 700 Betten sowie die Hälfte der OP-Plätze sollen wegfallen – "Heute" berichtete.

Ausländische Berater ohne Bezug



Urheber ist die dänische Beraterfirma "Lohfert – Praetorius A/S". Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres zu "Heute": "Es ist keine gute Sache, ausländische Berater ohne Bezug zum Haus mit der Planung zu beauftragen."

CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Es gebe vor Ort genügend Experten, die mit der speziellen Situation besser vertraut wären. Außerdem fordert

Szekeres ein wienweites Gesamtkonzept. Stark baufällige Häuser wie das Wilhelminenspital hätten höhere Priorität als die gut funktionierende Rudolfstiftung.

Der KAV verteidigt die Berater, die "ausgewiesene Experten in Sachen Spitalsorganisation und europaweit tätig" seien. KAV-Experten aus verschiedenen Fachrichtungen wären bei der Planung eingebunden gewesen. Zu den Kosten wollte man sich auf Anfrage nicht äußern.

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