Exakt 15.913 Flüchtlinge waren Ende April als arbeitslos vorgemerkt oder befanden sich in Schulungen des AMS. 1.138 von ihnen erhielten Arbeitslosengeld, 2.109 bezogen Notstandshilfe.
Der Löwenanteil der Asylberechtigten ohne Arbeit entfällt mit fast 10.400 auf die Bundeshauptstadt. Schlusslicht ist mit 72 das Burgenland. Das geht aus einer Anfrage der FPÖ an Sozialminister Hundstorfer hervor. Mit fast 1.600 Beziehern von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe liegt Wien auch in dieser Statistik des Sozialministeriums einsam an der Spitze.
Zum Vergleich: In Oberösterreich sind es 541 Personen, in Niederösterreich 186. Das AMS gibt heuer für Personen, die in Österreich Asyl erhalten haben, zehn Mio. Euro für Deutschkurse aus – und fordert eine Mittelaufstockung.