Russell Brand (50) sorgt mit einem Interview in der "Megyn Kelly Show" für Aufsehen. Der britische Schauspieler und Comedian gab offen zu, als 30-Jähriger Sex mit einer 16-Jährigen gehabt zu haben.
Er betonte dabei, das Schutzalter im Vereinigten Königreich liege bei 16 Jahren, das Ganze sei also legal gewesen. "Und ich hatte tatsächlich Sex mit einer 16-Jährigen, als ich 30 war. Aber als ich 30 war, war ich ein ganz anderer Mensch. Ich war jünger und ein unreifer 30-Jähriger", erklärte er.
Wie "promiflash.de" berichtet, räumte Brand auch ein, Frauen in seiner Vergangenheit schlecht behandelt zu haben. "Mein sexuelles Verhalten in der Vergangenheit war egoistisch, und ich habe anderen Menschen kaum – eigentlich so gut wie gar nicht – Beachtung geschenkt, was Sex mit ihnen bei diesen auslöst", sagte er.
Was ihm sein Ruhm ermöglicht habe, sei "endloser Zugang zu Zustimmung" gewesen, der ihn zu einem "Hedonisten, einem Narren und einem Ausbeuter von Frauen" gemacht habe. Gleichzeitig wies er strikt zurück, jemals die Grenzen der Legalität überschritten zu haben.
Britische Staatsanwälte sehen das anders: Brand ist in seiner Heimat mit insgesamt sieben Anklagepunkten konfrontiert, darunter drei Vergewaltigungsvorwürfe, drei Fälle sexueller Nötigung sowie ein Vorwurf wegen unzüchtiger Handlungen. Die Vorwürfe stammen von sechs Frauen aus den Jahren 1999 bis 2009. In allen Punkten plädiert er auf nicht schuldig.
Das Interview ist nicht das einzige Medienprojekt des Comedians. Er bewirbt aktuell sein kommendes Buch "How to Become a Christian in 7 Days" und ist in mehreren konservativen Podcasts zu Gast – unter anderem bei Tucker Carlson, mit dem er in einer Folge sogar gemeinsam betete.
Russel Brand machte nicht nur durch seine Arbeit als Comedian oder seine Skandale auf sich aufmerksam, sondern auch mit seiner kurzen Ehe mit Popstar Katy Perry. Die beiden ließen sich 2011 nach nur 14 Monaten und einigen Turbulenzen wieder scheiden.