Mats Hummels köpfte Borussia Dortmund zum 1:0-Sieg gegen PSG in der französischen Hauptstadt und damit ins Finale der Champions League im Londoner Wembley Stadion. Der Jubel bei Marcel Sabitzer und Co. kannte keine Grenzen. Nach dem Erfolg sorgte das Verhalten von Paris im Umfeld der Partie aber für Ärger beim BVB.
Der deutsche Klub reichte bei den "Football Supporters Europe" Beschwerde gegen den französischen Meister ein. Der Fan-Verband arbeitet offiziell mit dem Dachverband UEFA in Zuschauerfragen zusammen.
In der Anklage gegen den Öl-Klub geht es darum, dass der BVB für das Rückspiel in Paris 480 Auswärtskarten zu wenig bekommen hat. Von PSG hieß es, dass es ein Wunsch der Pariser Polizei gewesen sei. Auf Nachfrage der Schwarz-Gelben meinte die Polizei aber, dass sie die Zuschauer viel lieber im Stadion gehabt hätte, als in den Straßen rund um den Prinzenpark.
Weitere Anklagepunkte sind: das Verbot vonseiten der Heimmannschaft Fan-Banner am Auswärtsblock aufzuhängen und dass die Rufe des Vorsängers der Pariser im ganzen Stadion, auch im Sektor der BVB-Zuschauer, zu hören waren.
Vonseiten der "FSE" heißt es, dass Sanktionen gegen den französischen Hauptstadtklub verhängt werden sollen. Im Finale der Königsklasse trifft der BVB am 1. Juni in London auf Real Madrid.