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Sabitzer über Bayern: "Haben mir Sachen nicht gefallen"

Marcel Sabitzer spricht Klartext. Nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund kritisierte der ÖFB-Teamkicker Ex-Klub Bayern München. 
Heute Redaktion
27.07.2023, 19:29
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Erst vor zwei Jahren wechselte der Mittelfeldspieler von RB Leipzig zum deutschen Serienmeister. Sabitzer war absoluter Wunschspieler des mittlerweile entlassenen Trainers Julian Nagelsmann. Im stark besetzten Münchner Mittelfeld konnte sich der ÖFB-Star nicht durchsetzen, wurde im Frühjahr an Manchester United verliehen. Nach nur zwei Jahren folgte der Abgang zum Bayern- Ligarivalen Dortmund. 

Über seine Zeit beim deutschen Serienmeister hat Sabitzer, der schon als Kind großer Bayern-Fan war, nicht nur Gutes zu berichten. Als der 29-Jährige gefragt wurde, warum er einige Bayern-Posts auf Instagram bereits vor dem Wechsel löschte, gab der ÖFB-Star eine eindeutige Antwort. "Das ist nicht erst am Tag des Wechsels passiert, die sind schon vorher archiviert worden. Es hat Sachen gegeben, die mir nicht gefallen haben. Deswegen war ich ein bisschen enttäuscht", meinte Sabitzer, ohne allerdings ins Detail zu gehen. "Das sind Interna. Man kann sich das aber denken, wenn man meine Zeit dort verfolgt hat. Es gibt kein schlechtes Wort von mir", fügte Sabitzer schnell an. 

"Ich habe das nicht aus meinem Leben gelöscht. Man muss schon sagen: Es war ein Kindheitstraum, für diesen Verein zu spielen. Deshalb will ich die Zeit nicht missen. Es war eine prägende Zeit, die aber nicht immer positiv war", erklärte der Mittelfeldspieler weiter. 

Sabitzer von Coach beeindruckt

Für Sabitzer beginnt nun ein gänzlich neues Kapitel, in dem der 29-Jährige eine völlig neue Rolle einnimmt. Beim großen Bayern-Rivalen Dortmund werden vor allem die Kampfkraft und Routine des Mittelfeld-Motors geschätzt. Sabitzer soll das BVB-Spiel lenken. "Auf dem Platz muss es auch mal eklig sein. Es braucht Typen, die sich auch mal nicht wegducken. Mit dieser Rolle kann ich gut umgehen. Auf der Acht oder auf der Doppel-Sechs, das ist meine Stärke. Ich mache nach vorne viele Läufe, aber auch nach hinten die Drecksarbeit", erklärte der ÖFB-Teamspieler seine Stärken. "Ich komme mit dem Anspruch, der Mannschaft weiterzuhelfen und eine Persönlichkeit zu sein. Ich habe lang mit Trainer Edin Terzic telefoniert. Er hat mir aufgezeigt, wie er mich sieht. Wenn ein Fremder dich so genau kennt, das hat mich beeindruckt und zum Nachdenken gebracht", lobte Sabitzer seinen neuen Trainer. 

Sabitzer bestritt 54 Pflichtspiele für die Bayern, damit um drei weniger als für Rapid Wien. Künftig wird der ehemalige Leipzig-Kapitän für den BVB auflaufen...

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