"Größter Müllproduzent"

"Sackerl für Kickls Gackerl" – SJ-Aktion gegen die FPÖ

Die SJÖ sorgt für Aufsehen. Mit Säcken, welche den Müll der FPÖ beinhalten sollen, positionieren sie sich vor der Türe der Freiheitlichen Zentrale.

Lukas Leitner
"Sackerl für Kickls Gackerl" – SJ-Aktion gegen die FPÖ
Die SJÖ sorgt mit einer satirischen Medienaktion für Aufmerksamkeit.
SJÖ – Sozialistische Jugend Österreich

Die Sozialistische Jugend Österreich sorgte mit einer satirischen Aktion vor den Toren der FPÖ Zentrale für Aufsehen. Müllsäcke wurden vor die Türe gelegt, alle sind beschriftet. "Rassismus", "Klima-Leugner", "Sexismus" heißt es beispielsweise auf einige der Müllsäcke. In der Mitte befindet sich ein Sackerlspender, "Sackerl für Kickls Gackerl" heißt es darauf.

Es ist nicht die erste Aktion der SJÖ, die für Aufregung sorgte. Vor rund einem Monat wurde das Gesicht Kickls durchgestrichen auf den Boden gemalt – "Heute" berichtete ausführlich.

Kickl ist "größter Müllproduzent"

"Herbert Kickl gehört wohl zu den größten Müllproduzenten der Republik. Mit seiner widerlichen Rhetorik gegen Minderheiten und politische Gegner gibt er sich als großer Provokateur, während in Wahrheit so gut wie alles, was er von sich gibt, einfach nur Dreck ist, der den medialen Diskurs verschmutzt", so Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend.

Die Säcke sollen den Müll der FPÖ und insbesondere Herbert Kickl darstellen.
Die Säcke sollen den Müll der FPÖ und insbesondere Herbert Kickl darstellen.
SJÖ – Sozialistische Jugend Österreich

Die SJÖ wolle nicht mehr einfach zusehen, sondern auch Lösungen anbieten, weshalb es jetzt eben "Sackerl für Herbert Kickls Gackerl!" gibt. Stich übt weiter schärfste Kritik an der Politik der FPÖ und Herbert Kickl, die sich als die Vertreter der sogenannten "kleinen Leute" sehen würden.

FPÖ Koalition verhindern

"Mit ihrer Politik macht die FPÖ nichts anderes, als von unten nach oben zu verteilen und sich dabei mutmaßlich selbst zu bereichern", betont Stich und weiter: "Auch Kickl selbst war das Steuergeld in seiner Zeit als Innenminister ziemlich egal: So soll er sich vier (!) Kugelschreiber für über 800 Euro gegönnt haben – so sieht die Politik des selbsternannten 'Volkskanzlers' aus, sobald er ein Regierungsamt innehat."

Zum Abschluss betont Rihab Toumi, Vorsitzende der sozialistischen Jugend Wien, dass es jetzt umso wichtiger ist, dass vor einer Regierungsbildung mit der FPÖ gewarnt wird. "Es muss daher unsere Aufgabe seien, Mehrheiten jenseits von ÖVP und FPÖ herzustellen, damit uns eine Neuauflage dieser Horror-Koalition erspart bleibt!"

Die Bilder des Tages

1/58
Gehe zur Galerie
    27.05.2024: 63 % wollen die Grünen nicht mehr in Regierung sehen. In Umfragen liegen die Grünen nur um die 8 %. Trotzdem wollen 29 %, dass sie der nächsten Regierung wieder angehören. <a data-li-document-ref="120038727" href="https://www.heute.at/s/63-wollen-die-gruenen-nicht-mehr-in-regierung-sehen-120038727">Das zeigt eine neue Umfrage.</a>
    27.05.2024: 63 % wollen die Grünen nicht mehr in Regierung sehen. In Umfragen liegen die Grünen nur um die 8 %. Trotzdem wollen 29 %, dass sie der nächsten Regierung wieder angehören. Das zeigt eine neue Umfrage.
    HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com

    Auf den Punkt gebracht

    • Die Sozialistische Jugend Österreich sorgt mit einer satirischen Aktion vor der FPÖ-Zentrale für Aufsehen, indem sie Müllsäcke mit Beschriftungen wie "Rassismus" und "Sexismus" vor der Tür platzieren und einen "Sackerlspender für Kickls Gackerl" installieren
    • Die SJÖ kritisiert Herbert Kickl als "größten Müllproduzenten" und warnt vor einer Regierungsbildung mit der FPÖ
    LL
    Akt.