Salafisten-Prediger wegen Hartz-IV-Betrug verurteilt

Der Salafisten-Prediger Ibrahim Abou-Nagie, der unter anderem mit seiner Koran-Verteilaktion "Lies!" für Wirbel sorgte, wurde am Donnerstag wegen Hartz-IV-Betrug schuldig gesprochen. Weil er zu Unrecht Sozialleistungen in Höhe von 54.000 Euro bezogen hatte, wurde er vom Amtsgericht in Köln zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt.

Der Salafisten-Prediger Ibrahim Abou-Nagie, der unter anderem mit seiner Koran-Verteilaktion "Lies!" für Wirbel sorgte, wurde am Donnerstag wegen Hartz-IV-Betrug schuldig gesprochen. Weil er zu Unrecht Sozialleistungen in Höhe von 54.000 Euro bezogen hatte, wurde er vom Amtsgericht in Köln zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt.

Abou-Nagie ist bei den deutschen Behörden kein Unbekannter. Er gilt als Hassprediger. Unabhängig davon erhielt er seit 2005 für sich, seine Frau und drei Kinder Sozialhilfe. Dabei erschwindelte er sich Beiträge in Höhe von 54.000 Euro, indem er mehrere Konten und Nebeneinkünfte verschwieg.

Unter anderem soll er sich großzügig bei einem Spendenkonto bedient haben, das auf den Namen eines Mitangeklagten lief. Dieser wurde allerdings freigesprochen, laut Gericht könne nicht bewiesen werden, dass er von Abou-Nagies Selbstbedienung wusste. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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