Die Dominanz ist vorbei. Nach drei ICE-Titeln in Serie ist Red Bull Salzburg heuer früh gescheitert. Das überraschende 0:4 im Viertelfinale gegen Pustertal markiert einen klaren Bruch.
Die Konsequenz folgt prompt. Trainer Manny Viveiros muss gehen. Der Klub bestätigte die Trennung mit sofortiger Wirkung. Der Austro-Kanadier war selbst einst Spieler der Eisbullen.
Noch vor wenigen Tagen klang das anders. Manager Helmut Schlögl hatte öffentlich betont, man wolle mit dem Trainerteam weitermachen und aus der enttäuschenden Saison lernen. Nach interner Analyse fiel nun aber die Kehrtwende. Die sportlichen Ziele seien nicht erreicht worden, erklärte Schlögl in einer Aussendung. Daher habe man sich zu diesem Schritt entschieden.
Im Kader bleibt dennoch ein Kern bestehen. Leistungsträger wie Peter Schneider, Mario Huber sowie Thomas und Michael Raffl stehen weiter unter Vertrag.