Nach dem furchtbaren mutmaßlichen Frauenmord in Salzburg-Schallmoos ist die Trauer groß. Unter dem Facebook-Profilbild des Opfers (22) verwandelte sich die Kommentarspalte nach Bekanntwerden der schrecklichen Tat noch in der Nacht auf Montag in ein Kondolenzbuch: "Ruhe in Frieden, du bist nun bei den Engeln", hinterließen Freunde rührende Beileidsbekundungen. "Wie traurig, dass deine Kinder nun ohne dich bei den Großeltern aufwachsen müssen", bedauerten andere.
Doch ein unscheinbarer Beitrag schockierte die Community: Noch in der Tatnacht kommentierte der mutmaßliche Mörder – es gilt die Unschuldsvermutung – unter dem Foto selbst: "Ruhe in Frieden, mein Herz!" Das ließ die Wogen hochgehen: "Verrotte im Gefängnis, du sollst nie wieder Sonne sehen", waren noch die freundlichsten Wünsche für den geständigen Mann.
Wie berichtet, lag gegen den Serben wegen Gewaltvorfällen ein strenges Kontaktverbot vor. Er kam erst vor vier Wochen wieder auf freien Fuß – trotzdem ließ das Opfer den Noch-Ehemann vor der Tat in ihre Wohnung. Am Mittwoch wird gegen ihn die U-Haft verhängt.