Killer ließ sich kurz vor Bluttat Gott-Tattoo stechen

Nach dem Mord an einer 22-Jährigen im Salzburger Stadtteil Schallmoos in der Nacht auf Montag sind nun erste Details über den Täter durchgesickert.

Eine schreckliche Bluttat erschütterte im Salzburger Stadtteil Schallmoos einen ganzen Wohnblock: In der Nacht auf Montag soll Nenad L. seine Noch-Ehefrau Dajana in ihrer Wohnung auf der vierten Stiege erstochen haben. Mit einem Küchenmesser stach der gebürtige Serbe, gegen den bereits ein Betretungsverbot ausgesprochen war, nach einem Streit um die bevorstehende Scheidung auf die 22-jährige Mutter seiner beiden Töchter ein. Die Vierjährige und das erst sieben Monate alte Baby waren währenddessen im Nebenraum.

Obduktion der Leiche angeordnet

Laut ersten Ermittlungen kontaktierte der 26-Jährige im Anschluss das Kindermädchen, damit es auf die beiden schlafenden Mädchen aufpasst. Dann versteckte er die Leiche des Opfers in der Bettlade der Couch. Die tote Rumänin wurde erst gefunden, als die Polizei am Tatort ermittelte – eine Obduktion wurde seitens der Staatsanwaltschaft angeordnet.

Täter ließ sich Tattoo stechen – änderte Profilbild

Bevor der mutmaßliche Täter zur nächsten Polizeidienststelle am Salzburger Hauptbahnhof fuhr und sich stellte, änderte der am Oberarm frisch tätowierte ("samo mi bog suditi može" - nur Gott kann mich richten) Social-Media-Fan noch ein letztes Mal sein Facebook-Profilbild. Polizeibeamte nahmen den Verdächtigen fest. Ihm blüht bald ein Gerichtsprozess wegen Mordes – die Unschuldsvermutung gilt. Im heurigen Jahr war es bereits das fünfte Mal, dass eine Frau Opfer eines Tötungsdeliktes wurde.

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