Fussball

Salzburg nach Elfer-Krimi wieder im ÖFB-Cupfinale

Salzburg greift nach dem vierten Double in Serie. Die Mozartstädter setzten sich im ÖFB-Cup-Halbfinale nach einem Elfer-Krimi gegen Wolfsberg durch. 
Heute Redaktion
16.03.2022, 20:40

Nach 90 und 120 Minuten war es jeweils 1:1 gestanden, ehe im Elfmeterschießen mit Rasmus Kristensen, Noah Okafor, Maurits Kjärgaard, Brenden Aaronson und Oumar Solet alle fünf Bullen trafen, die Mozartstädter mit 6:5 aufstiegen. Bei den Lafanttalern scheiterte Christopher Wernitznig an Keeper Philipp Köhn. 

Matthäus Taferner brachte die Lavanttaler nach einem Blitzstart noch in der zweiten Minute in Front, Benjamin Sesko schoss die Bullen in der 77. Minute aus der Drehung in die Verlängerung.

Salzburg ist seit der Finalniederlage 2018 gegen Sturm Graz im ÖFB-Cup ungeschlagen. Im Endspiel am 1. Mai im Klagenfurter Wörthersee Stadion wartet nun die SV Ried.

Schnelle Wolfsberg-Führung

In der Lavanttal-Arena jubelten die Gastgeber bereits in der zweiten Minute über die 1:0-Führung. Kapitän Michael Liendl steckte ideal für Taferner durch, der Bullen-Keeper Philipp Köhn bezwang (2.). Ein Gegentreffer, der Wirkung zeigte. Salzburg wirkte verunsichert. Dario Vizinger (9.) und Thorsten Röcher (42.) verpassten den zweiten Treffer der Dutt-Elf. 

Bei den Bullen lief in einer hektischen ersten Spielhälfte wenig rund. Auch, weil Star-Stürmer Karim Adeyemi bereits in der 18. Minute mit Oberschenkel-Problemen ausgewechselt werden muss.

Salzburg gelingt Ausgleich

Erst nach dem Seitenwechsel bekamen die Mozartstädter die Partie unter Kontrolle. Doch Maxi Wöber donnerte einen Freistoß genau in Liendls Gesicht (51.), der Wolfsberg-Kapitän konnte jedoch weiterspielen. In der 71. Minute griff Wolfsberg-Keeper Alexander Kofler bei einem Corner daneben. Der Ball kullerte allerdings ins Toraus. 

Doch in der 77. Minute zappelte der Ball dann im Netz, hatte "Joker" Sesko mit dem ersten Schuss auf das Tor der Wolfsberger den 1:1-Ausgleich erzielt. Der Slowene stoppte sich eine Hereingabe von Kristensen am Elfmeterpunkt stehend sehenswert herunter, schoss aus der Drehung ein. 

Entscheidung im Elfmeterschießen

Erst nach dem Ausgleichstreffer wurden auch die Lavanttaler wieder mutiger, zog Tai Baribo im Konter auf das Kärntner Tor, konnte allerdings noch von Solet abgelaufen werden (80.), Dominik Baumgartner setzte nach dem daraus resultierenden Corner einen Kopfball über die Querlatte (81.). Auf der Gegenseite fiel der Abschluss von Niklas Seiwald zu schwach aus (85.). 

So musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen, in der die Salzburger mutiger waren. doch ein abgefälschter Schuss von Aaronson verfehlte sein Ziel nur knapp (98.). Die Entscheidung zugunsten der Lavanttaler verpasste Eliel Peretz in der 109. Minute, setzte seinen Abschluss am langen Eck vorbei, Baribo brachte in der 112. Minute keinen platzierten Abschluss zustande. Für einen Tritt mit dem hohen Bein gegen Peretz flog Sesko in der 117. Minute mit Rot vom Platz. 

Im Elfmeterschießen trafen schließlich alle fünf Schützen, Wernitznigs schwacher Versuch war ein gefundenes Fressen für Bullen-Keeper Köhn. 

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