Salzburg stellt Corona-Hotspot Kuchl unter Quarantäne

Der Marktplatz von Kuchl mit dem Freieck (Göllmassiv) im Hintergrund
Der Marktplatz von Kuchl mit dem Freieck (Göllmassiv) im HintergrundWikimedia/Freieck, CC BY-SA 3.0
Die Corona-Epidemie droht in Kuchl "aus dem Ruder" zu laufen, warnt Landeshauptmann Haslauer. Er stellte den Ort unter Quarantäne.

Die Gemeinde Kuchl im Salzburger Tennengau (Bezirk Hallein) gilt aktuell als Coronavirus-Hotspot. Mit einer extrem hohen 7-Tages-Inzidenz von 352 pro 100.000 Einwohner liegt man weit über den Werten aller anderen Bezirke Österreichs. International wird bereits ab einem Wert von 50 von einem Hochrisikogebiet gesprochen.

"Extremer Einschnitt"

Bei einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag zeichnete Landeshauptmann Wilfried Haslauer ein alarmierendes Bild: In der Region könne man mittlerweile keine Corona-Cluster mehr abgrenzen, die Infektionsketten seien nicht mehr nachzuvollziehen. "Es betrifft alle möglichen Leute", so Haslauer. Er sehe "keine andere Möglichkeit" mehr, als die Quarantäne zu verhängen. Das sei ein "extremer Einschnitt", aber noch wichtiger sei es "einen Lockdown zu vermeiden", so der Salzburger Landeschef. 

Die offizielle Verordnung der Quarantäne wird am morgigen Freitag ausgegeben, bereits Samstag Mitternacht tritt sie in Kraft. Sie wird vorerst für etwas mehr als zwei Wochen, bis zum 1. November, Gültigkeit haben. Die Polizei soll die Einhaltung der Quarantäne überwachen.

Welche Einschränkungen ab sofort noch in Salzburg gelten, erfährst du HIER >

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