Der Wolfsberger AC sicherte sich mit Phillip Verhounig eines der größten österreichischen Stürmertalente. Doch wenn die Kärntner auf Red Bull Salzburg treffen, könnte der 20-Jährige ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub fehlen.
Wie "Sky Sport Austria" berichtet, sollen Salzburg und der WAC ein sogenanntes "Gentlemen Agreement" getroffen haben. Demnach soll Verhounig im direkten Duell der beiden Bundesligisten nicht eingesetzt werden.
Brisant: Schriftlich festgehalten wurde diese Vereinbarung offenbar nicht. Die Abmachung soll lediglich mündlich erfolgt sein. Damit wäre theoretisch noch Spielraum vorhanden, sollte sich Salzburg doch mit einem Einsatz des Angreifers einverstanden erklären.
Verhounig selbst würde offenbar nur zu gerne auf dem Platz stehen. Laut dem Bericht brennt der U21-Nationalteamspieler darauf, sich gegen seinen langjährigen Ex-Klub zu beweisen.
Der Angreifer hatte Salzburg erst kürzlich verlassen und beim WAC einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Auch Austria Wien soll um den ÖFB-Youngster gebuhlt haben, letztlich machten aber die Kärntner das Rennen.
Für WAC-Trainer Thomas Silberberger wäre ein Ausfall des Neuzugangs jedenfalls bitter. Ob das mündliche Salzburg-Veto tatsächlich bestehen bleibt oder Verhounig doch grünes Licht für das Duell mit seinem Ex-Klub bekommt, ist noch offen.