Salzburger Firma startet Desinfektionsspender-Sharing

Der Salzburger Hygiene-Spezialist Hagleitner ruft tausende Firmenkunden auf, aktuell verwendungslose Desinfektionsspender anderen Betrieben als Leihgabe zu überlassen.
Wegen Corona gibt es bei Hagleitner verlängerte Lieferzeiten, auf einen professionellen Desinfektionsspender warten Kunden bis zu drei Monate lang. Deshalb hat das Pinzgauer Unternehmen jetzt 6.014 Firmenkunden in ganz Österreich kontaktiert – um für Solidarität zu werben.

21 Tonnen Desinfektionsmittel pro Tag



Geboren wurde die Idee zum Desinfektionsspender-Sharing in Tirol. Beherbergungsbetriebe haben ihre Geräte dort bereits ortsansässigen Bäckereien anvertraut. "Hotels, Restaurants, Schulen, Sportstätten: Der Appell richtet sich an unterschiedlichste Institutionen", sagt Katharina Hagleitner, im Unternehmen verantwortlich für das Corona-Krisenmanagement.

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"Vielerorts bleiben Desinfektionsspender nämlich unbenutzt. Und die werden gerade im Moment besonders gebraucht, es geht um Nahversorger, Supermärkte, Ärzte – Gesundheitseinrichtungen. Zahlreiche Adressen sind angesichts der gegenwärtigen Lage mehr denn je auf Händehygiene angewiesen. Bis zu 10.000 freie Desinfektionsspender mit Stand- oder Tischfuß haben wir dabei österreichweit ermittelt – jetzt hilft jeder einzelne."



Hagleitner produziert derzeit bis zu 21 Tonnen Desinfektionsmittel am Tag, die Spender dafür benötigen jedoch Elektronik-Komponenten – "auf dem Weltmarkt sind sie zurzeit Mangelware."

Eine kurze E-Mail an crm@hagleitner.at genügt – mit dem Hinweis, einen oder mehrere freie Desinfektionsmittelspender bereitstellen zu wollen. Hagleitner übernimmt alles Übrige.









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