Salzburger FPÖ will ÖVP "wieder auf Spur bringen"

Die Salzburger FPÖ will bei der Wahl am 22. April auf Platz 2 landen. Damit die ÖVP mit ihnen verhandeln MUSS.

Die FPÖ-Generalsekretärin und Salzburger Spitzenkandidatin Marlene Svazek machte schon vor dem offiziellen Wahlkampfauftakt am Freitagabend Schlagzeilen, weil sie mit der Firma "Manner" in Konflikt geriet. Lesen Sie hier mehr dazu!

Am 16. März jedenfalls wurde vorsorglich gefeiert. Vizekanzler und Bundesparteichef Heinz-Christian Strache reiste mit seiner Ehefrau Philippa aus Wien an, um Svazek zu unterstützen.

Die FPÖ will nämlich auch in Salzburg mitregieren. In der Panzerhalle der ehemalige Struberkaserne ging es vor rund 500 Gästen darum, wie das erreicht werden kann.

"Wenn sich Schwarz-Grün wieder ausgeht, dann wird es auch wieder kommen", zeigte sich Svazek pessimistisch. Die FPÖ müsse also so stark werden, dass sie nicht mehr ignoriert werden könne.

ÖVP zu Verhandlungen zwingen

"Nur über ein Wahlergebnis, das für die ÖVP keine andere Koalition als eine mit uns erlaubt, wird man Haslauer zu Verhandlungen mit uns zwingen können", meinte Svazek. "Herr Landeshauptmann, wir werden es Ihnen ganz gehörig zeigen und Sie auf die richtige Spur bringen", rief sie.

Landeshauptmann kritisiert

Obwohl Svazek mit Haslauer in Zukunft regieren will, muss sich dieser auch Kritik von FPÖ-Chef Strache gefallen lassen. Denn: Seine ÖVP habe "mit der Bundes-ÖVP von Sebastian Kurz überhaupt nichts zu tun", so Strache.

(red)

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