Schon vor dem abschließenden Old Firm am kommenden Sonntag steht fest: Serienmeister Celtic Glasgow ist entthront, Rivale Rangers eilte souverän zum schottischen Titel. Vor der letzten Runde hat der Tabellenführer 20 Punkte Vorsprung auf das Derby-Heimteam.
Dort soll es nun zum Umbruch kommen, um die Kräfteverhältnisse in Glasgow wieder umzukehren. Salzburg-Trainer Jesse Marsch soll diesen einleiten. Die britische "BBC" konfrontierte den US-Amerikaner mit den Spekulationen um seine Person.
Marsch: "Das ist eine Ehre für mich." Der Trainerjob sei interessant, aber: "Meine Arbeitsweise ist es, sich auf den aktuellen Job und den Moment zu konzentrieren. Je mehr ich das tue, desto mehr andere Möglichkeiten können sich ergeben." Neil Lennon erklärte bei Celtic bereits seinen Rücktritt, Co-Trainer John Kennedy ist interimistischer Chefcoach.
Der 47-jährige Marsch hat eine Verbindung zu Celtic. Der Verein unterstützte den Bullen-Meistertrainer bei seiner Trainer-Pro-Lizenz. Zudem studiert die Tochter des Coaches in Glasgow.
Aber: Marschs Vertrag läuft erst im Sommer 2022 ab. Zuletzt wurde er auch mit einem Wechsel nach Deutschland in Verbindung gebracht. Er wird als Kandidat bei Gladbach gehandelt, wo er einem anderen Ex-Bullen nachfolgen würde. Marco Rose wechselt nach der Saison zu Borussia Dortmund. Marsch dementierte aber alle Gerüchte, verwies stets auf seinen laufenden Vertrag.