Sammelklage jetzt auch gegen Audi in den USA

Bild: Audi

Nachdem sich der Volkswagen sich mit den US-Behörden und Autobesitzern auf Zahlungen in Höhe von 15 Milliarden Dollar geeinigt hat, kommt jetzt nun die nächste Klage wegen manipulierter Abgaswerte auf den Konzern zu: Diesmal betrifft es das Tochterunternehmen Audi.

Nachdem sich der Volkswagen sich mit den US-Behörden und Autobesitzern auf geeinigt hat, kommt jetzt die nächste Klage wegen manipulierter Abgaswerte auf den Konzern zu: Diesmal betrifft es das Tochterunternehmen Audi.

Die Kanzlei Hagens Berman aus Seattle erklärte nun, man habe im Namen von Autobesitzern eine Klage wegen der angeblichen falschen Messwerte bei Benzinern mit 3-Liter-Motoren eingereicht.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Audi eine in die Modelle A6, A8, Q5, wahrscheinlich auch Q7 und mehrere andere Automatik-Modelle eingebaut haben soll. Diese wurde auf dem Prüfstand freigeschalten, wenn das Lenkrad nach kurzer Zeit nicht bewegt wurde (wie es etwa nach dem Starten beim Ausparken und Losfahren der Fall wäre).

Mutmaßlich soll beim CO2-Ausstoß auch bei Benzinern getrickst worden sein - bisher war dies nur bei Dieselmodellen der Fall gewesen. Audi selbst hält sich bedeckt und möchte nicht mehr dazu sagen, außer dass man "eng und intensiv mit den Behörden über eine Lösung im Sinne unserer Kunden" arbeite.

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