Preisdruck bei Smartphones

Samsung setzt auf Billig-Displays aus China

Der Tech-Riese Samsung bestellt 15 Millionen OLED-Bildschirme bei einem chinesischen Hersteller, um Kosten bei günstigeren Handys zu senken.
Technik Heute
22.03.2026, 12:00
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Steigende Preise für Smartphone-Bauteile zwingen Samsung zu einer Strategieänderung. Der südkoreanische Konzern setzt künftig bei günstigen und mittelpreisigen Geräten nicht mehr nur auf Displays aus dem eigenen Haus.

Konkret hat Samsung rund 15 Millionen OLED-Panels bei China Star Optoelectronics Technology bestellt. Diese sollen in Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones verbaut werden.

Wie chip.de unter Berufung auf das südkoreanische Branchenportal "The Elec" berichtet, liegen die Kosten für diese Displays mindestens 20 Prozent unter jenen der bisherigen hauseigenen Bildschirme.

Preise werden wohl nicht sinken

Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die gesamte Elektronikbranche unter steigenden Komponentenpreisen leidet. Höhere Kosten für Speicher und andere Schlüsselteile treffen nicht nur Smartphones, sondern auch PCs und Tablets.

Hersteller weltweit versuchen daher, mit neuen Lieferanten und geänderten Stücklisten gegenzusteuern. Dass die Preise für Bauteile kurzfristig wieder sinken, gilt derzeit als unwahrscheinlich.

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