Ex-Rapid-Star Mamadou Sangare wurde in Frankreich mit dem renommierten Marc-Vivien-Foé-Preis geehrt. Der Mittelfeldspieler des RC Lens setzte sich damit als bester afrikanischer Spieler der Ligue 1 durch.
Sangare, der erst Ende August 2025 vom Rapid wechselte, ist der erste Preisträger aus Mali seit Einführung der Auszeichnung im Jahr 2009. In Österreich war der 23-Jährige außerdem für den FC Red Bull Salzburg sowie als Leihspieler für den GAK, Hartberg und den FC Liefering aktiv.
Rapid hatte Sangare für rund 1,7 Millionen Euro von den "Bullen" gekauft, acht Millionen von Lens kassiert. Nach seiner herausragenden Saison wird der Marktwert des Mittelfeldspielers mittlerweile auf rund 30 Millionen geschätzt.
Sangare tritt in große Fußstapfen. Der Ex-Bundesliga-Star folgt auf den Vorjahressieger Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain. Der marokkanische Rechtsverteidiger ist 80 Millionen Wert und wird das direkte Aufeinandertreffen am kommenden Mittwoch im Ligaduell zwischen Lens und PSG voraussichtlich verletzt verpassen.
Die steigenden Aktien an Lens-Profi Sangare könnten Rapid noch einen Geldregen bescheren. Bei einem möglichen Wechsel von Sangare wären die Hütteldorfer an einem Weiterverkauf beteiligt.