Stärke nach außen, Zweifel nach innen: Sarah Engels (33) hat jetzt eine Seite von sich gezeigt, die viele ihrer Fans überraschen dürfte. Im Mai tritt sie beim größten Musikwettbewerb der Welt an und singt für Deutschland beim "Song Contest" – doch so mutig war sie nicht immer. Im Podcast "deep und deutlich" gewährt die Sängerin davor nun tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit.
Schon als Kind habe sie sich nie wirklich wohlgefühlt. "Ich habe mich damals intensiv mit meinem Körper auseinandergesetzt. Ich war in dem Alter ein bisschen moppelig", blickt sie zurück. Auch zu Hause sei der Druck groß gewesen. Kritische Kommentare zu ihrem Körper hätten sie als junges Mädchen belastet.
Wie promiflash.de berichtet, wurde es für Sarah auch mit ihrer Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar" nicht leichter. "Ich war total verunsichert, habe mich immer mit anderen verglichen und gedacht: Die anderen sehen immer so toll aus und ich habe ein paar Kilo mehr", erzählt sie. Ihr Rezept damals: nach außen stark wirken, obwohl sie es innerlich nicht war.
Noch schwieriger wurde es, als sie jung Mutter wurde und sich plötzlich als Alleinerziehende durchschlug. "Es war 2018, als ich auch alleinerziehend war. Da habe ich mich mit ganz vielen Themen auseinandergesetzt", so Sarah.
Sie beschreibt den dunkelsten Moment so: "Ich habe mich innerlich gefühlt wie die 10-jährige Sarah, die eigentlich ihrer Mama in den Arm fallen will. Währenddessen stand ich in meiner Küche, mein Sohn hat geschrien, der Wäscheberg stand da und ich wusste einfach nicht mehr, wo vorne und wo hinten ist."
Einen festen Halt habe Sarah stets in ihrer Mutter gefunden: "Meine Mama war mein sicherer Hafen. Mein Pol, ich konnte immer über alles reden. Meine beste Freundin. Das ist sie bis heute noch."
Diese Erfahrungen prägen heute auch ihren Umgang mit ihrer Tochter Solea. Sarah legt großen Wert darauf, dass die Kleine ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt. "Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass wir besonders sind. Das versuche ich jetzt schon meiner Tochter in ihren jungen Jahren zu sagen", erklärt sie.
Mit der Kleinen sei ihr das offenbar auch gelungen: "Die hat so viel Selbstbewusstsein. Und da bin ich so glücklich und stolz drauf. Sie hat jetzt schon ihren eigenen Kopf und weiß, was sie will."