Satelliten zeigen "Zombie-Brände" im Nordpolarkreis

"Zombie-Brände" im Nordpolarkreis
"Zombie-Brände" im NordpolarkreisGlomex
Im Nordpolarkreis richten sogenannte "Zombie-Brände" erneut verheerende Schäden an und bereiten Forschern weltweit Kopfzerbrechen.

Heftige Brände im Nordpolarkreis - von den Forschern auch "Zombie-Brände genannt" - bereiten Forschern derzeit große Sorgen. Daten des europäischen Kopernikus-Atmosphären-Überwachungsdienstes deuten nämlich stark darauf hin, dass weite Teile Sibiriens in Flammen stehen.

"Wir haben Satelittenbeobachtungen von aktiven Bränden geshen, die darauf hindeuten, dass 'Zombie-Brände' sich erneut entzünden haben könnten", teilte der Überwachungsdienst gegenüber "CTV news" mit. Das folgende Video zeigt, wie verherrend solche Feuer sein können.

In den Sommermonaten kommt es zwar immer wieder zu Bränden im Norden der Erdhalbkugel - im vergangenen Jahr fielen diese aber besonders stark aus. Nach Angaben der Europäische Weltraumorganisation (ESA) fielen 2019 drei Millionen Hektar Land den Flammen zum Opfer. Massenweise Bäume wurden dabei verbrannt.

Experten befürchten Brand-Rekordjahr

 Nun befürchten Wissenschafter ein erneutes Brand-Rekordjahr im Nordpolarkreis. "Wir können einen kumulativen Effekt der Feuersaison des letzten Jahres in der Arktis sehen, der in die kommende Saison einfließen wird und erneut zu groß angelegten und langfristigen Bränden in derselben Region führen könnte", so der Kopernikus-Atmosphären-Überwachungsdienst weiter.

Bereit seit mehreren Wochen kämpfen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Russland gegen Waldbrände, berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf die örtlichen Behörden.

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