Sauber! Österreichische Badegewässer in Top-Acht

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Beim Baden oder Plantschen in Österreichs Gewässern muss man sich keine Sorgen machen. Österreich liegt in punkto Wasserqualität europaweit auf Platz sieben, Musterschüler ist Luxemburg. Die meisten schmutzigen Badegewässer gibt es in Italien, Frankreich und Spanien.
Österreich gehört somit zu jenen acht Ländern, in denen über 90 Prozent der Badegewässer eine ausgezeichnete Qualität aufweisen. Hierzulande sind 90,2 Prozent der Badegewässer von höchster Qualität, 99,6 Prozent erfüllen die minimalen Qualitätsvorgaben.

Autobahnsee Viehhausen ist die Ausnahme

Von 265 österreichischen Badegewässern haben 239 exzellente Qualität, 24 eine gute Qualität, nur der Autobahnsee Viehhausen in Salzburg wurde als mangelhaft eingestuft.

Sieger ist Luxemburg, wo alle elf vorhandenen Badegewässer extrem sauber sind. Dahinter liegen Zypern mit über 99 Prozent, Malta (97,7%), Griechenland (97,2%), Kroatien (94,2%), Italien (90,5%), Deutschland (90,3%). Die Werte stammen von 2015. Insgesamt erfüllen 96 Prozent der europäischen Badegewässer die EU-Norm, 84 Prozent wurden als "exzellent" eingestuft.

Die "Sünder"

In Europa gab es 2015 383 Badegewässer mit mangelhafter Wasserqualität. Italien (95 betroffene Gewässer), Frankreich (95) und Spanien (58) sind Spitzenreiter in der wenig schmeichelhaften Kategorie. Den höchsten Anteil schmutziger Gewässer an der Gesamtzahl von Gewässern in der EU weisen jedoch das Vereinigte Königreich (4,9 Prozent), Irland (4,4 Prozent) und die Niederlande (3,4 Prozent) auf.
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