Politik

Schadet die ÖVP-Personalrochade Hofburg-Kandidat Khol?

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:46

Wie am Wochenende bekannt wurde, verlässt Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) unerwartet das Innenministerium und wechselt in die niederösterreichische Landesregierung. An ihren Platz wechselt Wolfgang Sobotka (ÖVP). Diese Rochade mitten im Hofburg-Wahlkampf sorgte bei einigen Kommentatoren für Stirnrunzeln.

Wie am Wochenende bekannt wurde, und wechselt in die niederösterreichische Landesregierung. An ihren Platz wechselt Wolfgang Sobotka (ÖVP). Diese Rochade mitten im Hofburg-Wahlkampf sorgte bei einigen Kommentatoren für Stirnrunzeln.

Der vom niederösterreichischen ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll initiierte Postenwechsel sei im "richtigen Abstand zur nächsten Wahl", sagte er am Sonntag vor versammelter Presse. Ein klares Zeichen, dass die ÖVP "Andreas Khol schon aufgegeben" habe, urteilt der "Kurier". "Presse"-Chefredakteur Rainer Nowak fragt gar: "Darf einfach kein Schwarzer auch nur in die Nähe einer Stichwahl kommen, wenn es Pröll nicht gegönnt war?" 

Khol bräuchte eigentlich auf dem vorletzten Platz. Einzig Baumeister und TV-Star Richard Lugner hat derzeit noch weniger Aussichten auf einen Einzug in die Hofburg. 

In den knapp zwei Wochen bis zur Wahl hätte Khol noch Chancen auf die Stichwahl gehabt, urteilte die Kommunikationsexpertin Heidi Glück gegenüber dem "Kurier". Die Personalrochade wäre nun allerdings "eine Art von Super-GAU" für ihn. Den einzig positiven Effekt, den Glück an der Situation fand: "Wenn die Wahl für ihn nicht gut ausgeht, hat er wenigstens eine gute Begründung."

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