Knappes Aufstiegsrennen

Schalke-Coach Muslic erobert ohne Dzeko Tabellenführung

Österreich-Trainer Miron Muslic eroberte ohne Star Edin Dzeko mit Schalke die Tabellenführung der 2. Deutschen Bundesliga.
Sport Heute
05.04.2026, 17:23
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Kein Edin Dzeko, kein Problem für Miron Muslic!

Schalke hat auch ohne seinen an der Schulter verletzten Starstürmer die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga behauptet. Die Mannschaft vom österreichischen Trainer setzte sich am Ostersonntag 1:0 gegen den Karlsruher SC durch und feierte nach zuvor zwei Remis in Folge wieder einen Sieg. Kapitän Kenan Karaman (72.) erzielte den Treffer des Tages für die Gastgeber, mit 55 Punkten hat S04 den Aufstieg weiter fest im Blick.

"Wir haben ein super Spiel gemacht, das Spiel dominiert. Das Tor hat gutgetan", sagte Matchwinner Karaman, der in der Schlussphase angeschlagen ausgewechselt werden musste, bei Sky: "Ich denke, es ist nicht so schlimm. Ich habe ein bisschen was gespürt." Der Torjäger wird im kommenden Spiel bei der SV Elversberg aufgrund seiner fünften Gelben Karte ohnehin fehlen.

Vor dem Spiel hatten die Königsblauen den Ausfall von Dzekos Landsmann Nikola Katic bekannt gegeben. Dem Abwehrchef droht nach seiner Knieverletzung aus den WM-Playoffs gegen Italien das Saisonaus. "Das ist natürlich schade, dass wir nicht dabei sind", sagte Dzeko, der sich ebenfalls im Nationaltrikot verletzt hatte. Eine eigene Rückkehr vor dem Ende der Spielzeit schloss er nicht aus: "Wir warten zwei Wochen, dann sehen wir."

"Ohne zwei Säulen"

Ohne "die zwei Säulen von unserem Schalke", wie Muslic das bosnische Duo bezeichnete, startete das Heimteam mit Offensivdrang. In der 19. Minute lag der Ball im Tor der Gäste, Karaman hatte aber zuvor im Abseits gestanden. Schalke drückte weiter, offenbarte in der Defensive aber auch immer wieder Lücken. Karlsruhes Dzenis Burnic traf kurz vor der Pause das Außennetz (38.).

Nationenwechsel: Sinnvoll oder unfair?

Die Gastgeber spielten weiter munter in Richtung KSC-Tor, im Strafraum wurden Dzekos Fähigkeiten aber schmerzlich vermisst. Dann erlöste Karaman den Schalker Anhang unter den 61.838 Zuschauern in der ausverkauften Arena mit einem sehenswerten Kopfballtreffer.

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