Die konstituierende Sitzung steht der Koalition von SPÖ und FPÖ im Burgenland noch im Weg. Doch der scheidende Landtagspräsident Gerhard Steier (SPÖ), der Personalrochaden zum Opfer gefallen ist, denkt nicht daran, den Landtag einzuberufen. Er sei "kein Wurlitzer" sagte Steier, der noch acht Wochen "Spielraum" hat.
Die konstituierende Sitzung steht der Koalition von SPÖ und FPÖ im Burgenland noch im Weg. Doch der scheidende Landtagspräsident Gerhard Steier (SPÖ), der Personalrochaden zum Opfer gefallen ist, denkt nicht daran, den Landtag einzuberufen. Er sei "kein Wurlitzer" sagte Steier, der noch acht Wochen "Spielraum" hat.
Als er vor über zwei Wochen von seiner Ablöse erfuhr, . Dennoch sagte er nun im Ö1-"Morgenjournal": "Ich kann Ihnen versichern, dass ich keine Beleidigtheit vor mir hertrage."
Er begründet sein Zögern mit Punkten, die in der SPÖ-Präsidiale beschlossen wurden und nun abgearbeitet werden müssen. Es gebe außerdem auch Sicherheitsüberlegungen, denn in Eisenstadt wird mit Protesten gegen Rot-Blau gerechnet. Steier sagte, er müsse sicherstellen, dass die Konstituierung ordnungsgemäß über die Bühne geht.
Andere Töne schlug Steier in einem Interview mit "ORF Burgenland" an: "Der burgenländische Landtag und ich als Präsident sind nicht der Wurlitzer von jemandem, wo man draufrückt und dann spielt man."