Fussball

Scheiterte der Alaba-Deal wegen Mittelfeld-Forderung?

ÖFB-Star David Alaba wird die Bayern spätestens im Sommer 2021 verlassen. Scheiterte der Poker nicht nur am Geld? Neue Details kommen ans Tageslicht.
Phillip Platzer
16.12.2020, 09:58

Schon als der Wiener 2012 seinen ersten langfristigen Vertrag bei den Münchnern unterschrieben hatte, forderte er gemeinsam mit seinem Vater George eine Positionsgarantie: Alaba wollte unbedingt im Mittelfeld spielen.

Während der 28-Jährige im Nationalteam öfters auf seiner Wunschposition spielen durfte und darf, fungierte Alaba anfänglich als Linksverteidiger, später zog ihn Hansi Flick ins Abwehrzentrum.

Bei den geplatzten Verhandlungen mit den Bayern über eine neuerliche Verlängerung soll laut Sport Bild die alte Forderung nach einem Mittelfeld-Platz wieder akut geworden sein. Nicht nur bei den Geld-Forderungen winkten die Bayern also ab.

Im zentralen Mittelfeld ist man mit der Deutschland-Achse aus Leon Goretzka und Joshua Kimmich mit zwei Weltklassespielern besetzt, Alaba hätte auch bei einem neuen Bayern-Vertrag in der Abwehr spielen "müssen".

Nun bringen sich die Top-Vereine in Stellung, um Alaba zu verpflichten. Vielleicht kann ihn ja ein internationales Kaliber mit einem Mittelfeldplatz - und den nötigen Millionen - locken.

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