Schellhorn: Neues Quartier für Flüchtlinge gefunden

Bild: Helmut Graf

Hotelier Sepp Schellhorn hat in seiner Heimatgemeinde Goldegg ein Domizil gefunden, wo die Flüchtlinge unterkommen können, die aus seiner Unterkunft in Bad Gastein vertrieben wurden. Die Klage gegen das Land Salzburg bleibt trotzdem aufrecht.

Hotelier Sepp Schellhorn hat in seiner Heimatgemeinde Goldegg ein Domizil gefunden, wo die Flüchtlinge unterkommen können, die a. Die Klage gegen das Land Salzburg bleibt trotzdem aufrecht.

"Die Flüchtlinge müssen nicht auf die Straße, und auch nicht in ein massenquartier", freut sich der Salzburger Hotelier Schellhorn im Gespräch mit Heute.at.Gemeinsam mit dem Flüchtlingskoordinator Alois Düringer habe man ein Quartier der Erzdiözese gefunden. Die Flüchtlinge -können ab Montag im Schloss Goldegg wohnen. Der "Jungscharturm" wurde für die 25 Männer adaptiert.

"Wir sind glücklich über diese Lösung, nicht zuletzt auch, weil die Männer ihr in Bad Gastein begonnenes Ausbildungsprogramm nicht abbrechen müssen", so Schellhorn. Noch fehlt die formale Genehmigung durch die Bezirkshauptmannschaft. "Wir gehen davon aus, dass die Unterschrift zustande kommt. Wenn das bis Montag nicht geschieht, werden wir eine Übergangslösung finden", ist Schellhorn zuversichtlich.

Bis 30. November ist der Vertrag in seinem Hotel in Bad Gastein noch aufrecht. Die Klage gegen das Land Salzburg werde aber trotzdem eingebracht: "Wir wollen wissen, ob es rechtens ist, dass ein Bürgermeister die Aufnahme von Flüchtlingen boykottieren darf, wenn sein Bundesland die Quote nicht erfüllt." Der Richterspruch sei richtungsweisend für künftige Beispiele in ganz Österreich.

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