Schelling lässt bei "kalter Progression" nicht locker

Das Aus für die "kalte Progression" ist ein Dauerthema für Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Bis jetzt ist es zu keiner Einigung mit dem Koalitionspartner gekommen, er will jedoch einen neuen Anlauf starten und die "kalte Progression" ab 2018/2019 abschaffen.

Das Aus für die "kalte Progression" ist ein Dauerthema für Finanzminister ). Bis jetzt ist es zu keiner Einigung mit dem Koalitionspartner gekommen. Wie der "Kurier" berichtet, will Schelling jedoch einen neuen Anlauf starten und die "kalte Progression" ab 2018/2019 abschaffen.

Mit dem Koalitionspartner spießt es sich derzeit noch bei der Frage, wer aller von dieser Abschaffung profitieren soll. Finanzminister Schelling möchte das für "alle Steuerzahler", die SPÖ nur für jene mit niedrigem Einkommen.

Die "kalte Progression" kommt zustande, da die Steuertarifstufen starr sind und nicht, wie die Löhne, an die Inflation angepasst werden. Dem Finanzministerium bringt das im Jahr rund 400 Millionen Euro, da Arbeitnehmer automatisch in eine höhere Steuerklasse "rutschen".

Die "kalte Progression" würde in wenigen Jahren die Effekte der jüngsten Steuerreform auffressen. Das wollen beide Parteien verhindern. Nur bei der Umsetzung ist man sich noch nicht einig.

Das Modell von Finanzminister Schelling (ÖVP) sieht eine Anpassung der Steuertarif-Stufen anhand der Inflation vor. Davon würden alle Steuerzahler profitieren. Das soll automatisch passieren, außer in Jahren mit besonders schwachen Wirtschaftswachstum. Dann soll die Abfederung der "kalte Progression" ausgesetzt werden.

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