Scherzanruf von Bub (12) führte zu Großeinsatz

Feuerwehr, Polizei und Rettung standen im Einsatz – und das völlig grundlos. Symbolbild.
Feuerwehr, Polizei und Rettung standen im Einsatz – und das völlig grundlos. Symbolbild.Bild: Einsatzdoku.at 
Ein Feuerwehreinsatz in Feldkirchen aus dem Juni beschäftigte die Polizei. Nun ist klar, wer durch den Scherzanruf das Großaufgebot verursacht hatte. 

Eine zunächst unbekannte Person meldete Anfang Juni 2021 einen Brand in Feldkirchen bei Graz. Einsatzkräfte rückten aus, konnten jedoch nichts feststellen. Nun konnten zwei Buben als Übeltäter ausgeforscht werden. Besonders brisant: Einer der beiden ist in der Jugendfeuerwehr engagiert. 

Am 07. Juni 2021 gegen 18:40 Uhr wurde der Feuerwehrnotruf gewählt und angegeben, dass in der Warnhauserstraße in  starker Rauch aus dem ersten Stock des dortigen Wohnhauses treten soll. Zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Roten Kreuzes und der Polizei fuhren umgehend zur angegebenen Einsatzörtlichkeit. Das besagte Wohnhaus liegt in unmittelbarer Nähe des Generationenparks der Gemeinde und war zum angegebenen Zeitpunkt stark frequentiert, heißt es seitens der Polizei. Die Ersterhebungen vor Ort ergaben, dass weder starker Rauch ausgetreten noch ein Brand ausgebrochen war.

Beide "Täter" strafunmündig

Nach umfangreichen Ermittlungen stellte sich nun heraus, dass ein Zwölfjähriger, er ist auch Mitglied der Feuerwehrjugend, mit verstellter Stimme nach Aufforderung durch einen Elfjährigen, beide aus dem Bezirk Graz-Umgebung, den Notruf gewählt und einen Wohnhausbrand gemeldet hatte.

Beide Unmündigen waren zum Sachverhalt geständig und gaben überdies an, solche „Telefonstreiche“ schon des Öfteren verübt zu haben.

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