Bei beiden Fehlern sind vermeintliche Handspiele im Strafraum genauer unter die Lupe genommen worden. Darunter auch bei Rapids 1:2-Pleite in Salzburg. Denn nach Meinung der heimischen Schiedsrichter ist Rapids Elfmeter-Tor zum späten 1:2-Anschlusstreffer durch Guido Burgstaller (70.) eine Fehlentscheidung vorausgegangen.
Salzburgs Benjamin Sesko sprang der Ball zuvor an den Arm, Schiedsrichter Manuel Schüttengruber schaute sich die Szene an der Seitenlinie noch einmal an, nachdem der Video-Assistent Josef Spurny bereits Zweifel an der Entscheidung des Unparteiischen geäußert hatte. Doch Schüttengruber sah sich in seinem Elfmeterpfiff bestätigt – eine Fehlentscheidung.
"Obwohl der Spieler den Ball zwar auch im Achselbereich berührt hat, dies jedoch aus einer absolut fußballtypischen Sprungbewegung resultiert und damit zu rechtfertigen ist, hätte der Strafstoß aus regeltechnischer Sicht zurückgenommen werden müssen", lautete das Urteil der heimischen Schiedsrichter.
Ebenso falsch war die Beurteilung von Referee Alain Sadikovski beim 1:1 zwischen Austria Klagenfurt und dem LASK. In der 17. Minute flankte Christopher Cvetko den Ball in den Strafraum, der Linzer Verteidiger Filip Stojkovic berührte den Ball klar mit der Hand. Sadikovski begutachtete die Szene ebenso am Spielfeldrand, blieb jedoch bei seiner Entscheidung.
"In dieser Situation hat der Spieler ungerechtfertigterweise seinen Körper vergrößert und die richtige Entscheidung aus regeltechnischer Sicht hätte Strafstoß gelautet", teilten die Schiedsrichter mit.