Brutale Szenen am Samstagabend in der Brigittenau: Im Bereich der Vorgartenstraße soll es laut Polizei zunächst zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen mehreren Jugendlichen gekommen sein. Kurz darauf eskalierte die Situation völlig.
Als die Polizisten eintrafen, fanden sie einen 17-Jährigen mit einer blutenden Verletzung im Oberschenkelbereich vor. Auch seine beiden Freunde im Alter von 20 und 22 Jahren waren vor Ort. Nach ersten Ermittlungen sollen die drei von mehreren unbekannten Jugendlichen angesprochen worden sein. Daraus entwickelte sich rasch eine hitzige Diskussion, die schließlich in einem Raufhandel endete.
Im Zuge der Auseinandersetzung soll einer der Tatverdächtigen plötzlich ein Messer gezogen und den 17-Jährigen verletzt haben. Danach flüchtete die Gruppe.
Mehrere Polizeistreifen starteten sofort eine Fahndung. Dabei konnten sechs Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren angehalten werden. Laut Polizei handelt es sich um Staatsbürger aus Österreich, der Türkei und Slowenien. Ein 18-jähriger Slowene gilt als Hauptverdächtiger. Er soll den Messerstich ausgeführt haben und wurde festgenommen.
Die mutmaßliche Tatwaffe wurde mithilfe eines Polizeihundes unter einem geparkten Auto entdeckt und sichergestellt. Der verletzte 17-Jährige sowie seine beiden Freunde wurden von der Rettung versorgt und in ein Spital gebracht. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.