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Schlafapnoe: 80 % wissen nichts von Erkrankung

Heute Redaktion
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Bild: Fotolia

Fast jeder vierte von fünf Schlafapnoe-Betroffenen ist sich seiner Erkrankung nicht bewusst. Zudem sind weit mehr Menschen von der Erkrankung betroffen, als bisher angenommen. Meist würden die Beschwerden auf Stress oder Belastungen zurückgeführt.

An der Studie nahmen 4.206 Mitarbeiter teil, und sie zeigte, dass 6,4 Prozent der Probanden an Schlafapnoe leiden. Bisherige Untersuchungen gingen von lediglich zwei bis vier Prozent aus. Auffällig war zudem, dass sich 78 Prozent der betroffenen Probanden ihrer Schlafstörung überhaupt nicht bewusst waren. Die Erkrankung berge ernste Konsequenzen für die Gesundheit, sei aber gut therapierbar.

Die Schlafstudie wurde über einem Zeitraum von fast zwei Jahren durchgeführt. Die Erkrankung beeinflusst Lebenserwartung und Lebensqualität. Und die Zahlen der Studie zeigen, dass das Problem noch größer ist, als bisher angenommen.

Bei der Schlafapnoe kommt es während des Schlafes zu Atemaussetzern, die von fünf bis zu mehr als dreißig Mal auftreten. "Das ist gefährlicher, als man denkt. Durch die Schlafstörungen erholen sich die Betroffenen nachts nicht ausreichend und es kommt zu Erschöpfungserscheinungen", so ein Experte.

führe zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen bei der Arbeit und Gereiztheit zu Hause. Sie erhöhe das Risiko, an hohem Blutdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken. Meist würden die Beschwerden dann auf Stress oder Belastungen zurückgeführt.