Schlagerikone rechnet mit Impfpolitik der Regierung ab

Mit seinen 89 Jahren hofft Schlagerikone Freddy Quinn ("La Paloma") auf die Corona-Impfung - bekommt sie aber einfach nicht. 

Das Coronavirus ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung. Deshalb hat die 89-jährige Schlagerlegende bereits im Jänner eine Impfeinladung bekommen - doch auf die Impfung selbst wartet Freddy Quinn bis heute: "Wie mit den Älteren umgegangen wird, ist schockierend."

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Seit sieben Wochen wartet der in Wien geborene Sänger ("Junge, komm bald wieder") auf seine Corona-Impfung. Auch seine Lebensgefährtin Rosi, mit der er in Hamburg lebt, berichtet der "Bild"-Zeitung von zahlreichen Telefonaten mit den norddeutschen Behörden: "Zuerst hieß es, es gibt keinen BioNtech-Impfstoff, ob Herr Quinn auch Moderna nehmen würde? Meine Antwort: Natürlich! Doch Moderna war dann auch nicht mehr zu haben. So geht das hin und her."

"In der Zeit kann man über den Atlantik segeln..." - Freddy Quinn

Zuletzt habe sie am Wochenende wieder viel telefoniert, das Ergebnis: Sie solle sich am Donnerstag wieder melden. "In der Zeit kann man über den Atlantik segeln. Hin und zurück. Mit einem langsamen Schiff...", beweist Weltenbummler Freddy selbst in dieser angespannten Situation noch Humor. Denn wie heißt es in einem seiner Lieder: Wer kennt das heimlich stille Sehnen, weit ist der Weg ...

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