Der deutsche Volksmusik-Star Heino (87) hat sich im Sommer einer Herz-OP unterziehen müssen. In der Uniklinik Salzburg setzten ihm Ärzte zwei Stents ein – kleine Röhrchen aus Metall, die verengte Herzkranzgefäße von innen stützen und offen halten.
Öffentlich gemacht hat der Sänger den Eingriff erst jetzt, rund drei Monate später. Er selbst hatte vor der OP keinerlei Beschwerden gehabt.
Doch bei einer speziellen Untersuchung, einer sogenannten Szintigrafie, kam heraus, dass seine Herzkranzgefäße gefährlich verengt waren, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Ärztin riet ihm daraufhin zur Operation, weil ihm sonst ein Herzinfarkt gedroht hätte.
Die lebensrettende Untersuchung hatte Heino auf Anraten seines Managers Helmut Werner (42) durchführen lassen. "Er hat mir damit das Leben gerettet. Denn irgendwann hätten sich sonst meine Herzkranzgefäße geschlossen, ich wäre umgefallen und vermutlich nicht mehr aufgestanden", betonte der Musiker.
Die OP sei gut verlaufen und bereits wenige Tage später stand Heino wieder auf der Bühne und trat im Bierkönig auf Mallorca auf: "Das war für mich die beste Kur und Medizin." Ans Aufhören denke er gar nicht, stellte der 87-Jährige klar.
Es ist nicht das erste Mal, dass Heino mit dem Herzen zu kämpfen hat. Bereits 2007 musste er sich nach einem Zusammenbruch wegen verengter Herzkranzgefäße behandeln lassen. Damals war keine OP notwendig, er erholte sich in einer Rehaklinik.
"Eine Herzerkrankung kann jeden erwischen. Aber es gibt heute Wege, sie frühzeitig zu erkennen", mahnt der Sänger zur Vorsorge. Seine Ehefrau Hannelore Kramm hatte 2004 einen Infarkt erlitten und drei Bypässe bekommen. 2023 starb sie im Alter von 82 Jahren an einem plötzlichen Herzstillstand.