Kerstin Ott findet nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD deutliche Worte. Die Sängerin meldet sich auf Instagram tief erschüttert zu Wort und spart dabei weder mit Trauer noch mit scharfer Kritik.
"Ich bin so traurig und wütend. Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schlimmen Tat betroffen sind", schreibt die Schlagersängerin. Bei dem Angriff kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Menschen wurden verletzt.
Wie Berichten soll der mutmaßliche Täter der islamistischen Szene angehört haben und wurde später von der Polizei erschossen. Für Ott ist klar: "Menschlich betrachtet ist Islamismus für mich eine frauenfeindliche und menschenverachtende Organisation. Geführt von Männern."
Doch dabei belässt es die 44-Jährige nicht. Auch rechte Parteien nimmt sie ins Visier und schreibt unmissverständlich: "Ihr seid genauso menschenverachtend. Genauso unmenschlich." Gleichzeitig warnt sie davor, das Verbrechen politisch auszuschlachten: "Ihr braucht hier gar nicht wieder mit den Ängsten der Menschen zu spielen."
Zum Schluss verweist sie auf die Worte von Ricarda Lang, die sie ausdrücklich unterstützt: "Islamismus und Rechtsextremismus verbindet der Hass auf die Freiheit und die Menschenwürde. Und ich werde beide, mit allem, was ich habe, bekämpfen."