Die Renten vieler Schlagergrößen haben zuletzt für erstaunte Gesichter gesorgt. G.G. Anderson verriet, dass er gerade einmal 43 Euro gesetzliche Rente erhält. Bei Jürgen Drews sollen es laut Tochter Joelina rund 200 Euro im Monat sein. Für Julian Sommer (28) sind solche Geschichten eine Warnung.
Im Interview mit "Schlager.de" erklärt der Ballermann-Star, warum er sich schon jetzt intensiv mit seiner Altersvorsorge beschäftigt. "Ich weiß auch, dass meine Rente – wenn ich mal ins Rentenalter komme – sehr gering ausfallen würde", sagt der Sänger.
Für den 28-Jährigen ist deshalb klar: Auf die gesetzliche Rente allein möchte er sich später nicht verlassen.
"Für einen Selbstständigen ist es einfach wichtig, dass man selber vorsorgt und nicht auf die Rente, die man von der Rentenkasse kriegen würde, angewiesen ist. Da gilt es natürlich vorzusorgen und sich seine Rente jetzt schon selber drum zu kümmern", erklärt Sommer.
Seine Lösung: Der Sänger hat eine GmbH gegründet und sich dort selbst angestellt. Dadurch zahlt er in die gesetzliche Rentenversicherung ein und erwirbt einen späteren Rentenanspruch. Gleichzeitig setzt er zusätzlich auf private Altersvorsorge.
Wie hoch seine Rente eines Tages tatsächlich ausfallen wird, könne heute zwar niemand vorhersagen, sagt Julian Sommer. Dennoch möchte er lieber jetzt handeln als später überrascht werden.
Die Diskussion um die Altersvorsorge beschäftigt derzeit viele Künstler. Neben G.G. Anderson und Jürgen Drews machten auch Gaby Baginsky sowie Kabarettistin Monika Gruber ihre vergleichsweise niedrigen Renten öffentlich.