Schlepper haben am Samstag mehrere Flüchtlinge in Wien-Leopoldstadt ausgesetzt. Um 3 Uhr und um 9 Uhr hielten jeweils Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen in der Böcklinstraße und ließen Flüchtlinge zurück. Die Schlepper verschwanden in Windeseile, ein "Heute"-Leserreporter alarmierte jedoch die Polizei und dokumentierte die Kennzeichen der Fahrzeuge für die Beamten.
Schlepper haben am Samstag mehrere Flüchtlinge in Wien-Leopoldstadt ausgesetzt. Um 3 Uhr und um 9 Uhr hielten jeweils Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen in der Böcklinstraße und ließen Flüchtlinge zurück. Die Schlepper verschwanden in Windeseile, ein "Heute"-Leserreporter alarmierte jedoch die Polizei und dokumentierte die Kennzeichen der Fahrzeuge für die Beamten.
Wie der Leserreporter berichtet, wurde die erste Schleppung um 3 Uhr früh mit einem weißen Audi A4 Avant und einem weißen Toyota Van mit Schweizer Kennzeichen durchgeführt.
Der Zeuge wurde dadurch geweckt, dass die Wägen erst langsam durch die Straße fuhren und auch nach dem Anhalten die Motoren nicht abgestellt wurden. Noch während die Flüchtlinge ausstiegen, alarmierte der Mann die Polizei. Nachdem die Personen aber alle draussen waren, gaben die Fahrer wieder Vollgas und verschwanden.
Kennzeichen aufgeschrieben
Insgesamt ein Kind, eine Frau und fünf Männer seien von den Schleppern ausgesetzt worden - sie wurden bei einer nahen Bushaltestelle aufgegriffen. Ein zweites Mal setzten die Schlepper um 9 Uhr Flüchtlinge in der Böcklinstraße aus. Dieses Mal wurde die Schleppung laut Augenzeugen mit einem schwarzen Chrysler Voyager mit ungarischem Kennzeichen durchgeführt, es entstiegen wiederum mindestens fünf Flüchtlinge.
In beiden Fällen konnte der Leserreporter die Kennzeichen der Fahrzeuge gut erkennen - die Polizei ermittelt.