Schlepperin aus Liebe? Frau (33) muss in Haft

Die Frau musste in Korneuburg vor Gericht.
Die Frau musste in Korneuburg vor Gericht.Bild: Daniel Schreiner, privat

Eine Griechin soll als Mitglied einer kriminellen Vereinigung bei der Schleppung von Iranern tätig gewesen sein. Sie sprach von einem reinen Liebesdienst.

Nur aus Liebe zu einem Mann soll eine Griechin (33) zur Schlepperin geworden sein. Die Frau hat laut Anklage Beihilfe zum Menschenhandel in zumindest fünf Fällen betrieben. Konkret soll sie die Reisedokumente besorgt und die Visas für fünf Iraner gefälscht haben. Die Männer wurden dabei von ihrem Heimatland Iran, über Istanbul (Türkei) nach Wien (Anm.: genau gesagt über den Flughafen Wien-Schwechat) gebracht - von dort ging es weiter nach London (England).

Haftstrafe für Griechin

Die Frau ließ beim Prozess in Korneuburg via Dolmetscher ausrichten: "Ich habe nichts bekommen dafür, sondern war nur in einen Mann verliebt." Die Richterin glaubte der Angeklagten kein Wort, das Urteil (nicht rechtskräftig): zwei Jahre teilbedingte Haft, davon ein Jahr unbedingt für die 33-jährige Griechin. (Lie)

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