Die Warmfront eines atlantischen Tiefs sorgt für reichlich Neuschneenachschub in den westlichen Nordalpen. Vorübergehend wieder dabei etwas mildere Luftmassen herangeführt, womit die Schneefallgrenze teils auf 1000 m ansteigt.
Die aktuellen Temperaturwerte von 09.40 Uhr zeigen laut Geosphere Austria die milde Luft bereits in der Stadt Salzburg und im westlichen Innviertel mit +2 bis knapp +4 Grad.
"Hier regnet es bei Westwind, teils auch mit Glatteis. Ganz anders (noch!) im OÖ-Zentralraum: Bei Werten um -3 Grad und kaltem Ostwind gibt es z.B. in 'Wös' aktuell Schneefall und ein durchaus winterliches Bild", berichten die Meteorologen.
"Positive Temperaturen und Westwind im ca. 300 m höher gelegenen nahen Wolfsegg/Hausruck zeigen aber schon die nahe Warmluft. Bald wird somit auch hier der Schneefall in Regen übergehen", so ihre Einschätzung.
In Wien wurde es am späten Vormittag richtig winterlich. Dicke Flocken fielen vom Himmel und ließen sogar die Innenstadt weiß werden.
Bereits am Dienstag dreht die Strömung jedoch wieder verstärkt auf Nordwest und leitet den nächsten Kaltlufteinbruch ein, insbesondere in den westlichen Nordalpen ist dabei mit erneut mit ergiebigen Neuschneemengen zu rechnen.
Im Laufe des Mittwochs breitet sich dann ein Hoch über Deutschland bis in den Alpenraum aus und das Wetter beruhigt sich allmählich, lediglich im Westen bleibt es leicht unbeständig.
Am Montag überwiegen die Wolken, nur von Osttirol bis ins Obere Murtal scheint zeitweise die Sonne. Im Westen und Norden schneit bzw. regnet es dagegen von Beginn an zeitweise, die Schneefallgrenze liegt von Ost nach West zwischen tiefen Lagen und 800 m.
In Oberösterreich geht der anfängliche Schneefall in Regen über, dabei ist lokal mit Glätte zu rechnen. Auch im Osten und Südosten fallen tagsüber ein paar Flocken oder etwas Schneeregen. Die Temperaturen erreichen -1 bis +8 Grad.
Am Dienstag schneit es entlang der Nordalpen häufig, besonders von der Silvretta über den Arlberg bis zu den Nordtiroler Kalkalpen auch ergiebig. Im Osten zeigt sich bei nur geringer Schauerneigung ab und zu die Sonne, trocken und häufig sonnig verläuft der Tag im Süden.
Im Flachland und auch in einigen Tälern frischt lebhafter bis kräftiger, lokal föhniger Nordwestwind auf. Die Temperaturen steigen auf 0 bis +11 Grad, am mildesten wird es in den Nordföhnregionen im Süden.
Der Mittwoch startet meist trocken und gebietsweise sonnig. Am Vormittag breitet sich im Bergland von Westen her neuerlich Schneefall bis in die Tauernregion aus, im Rhein- und Inntal geht dieser unterhalb von etwa 700 m in Regen über und lässt dann nach.
Im Nordosten ziehen am Vormittag ein paar Regen- und Schneeschauer durch, am Nachmittag zeigt sich die Sonne. Meist trocken und häufiger sonnig bleibt es im Süden. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 9 Grad.
Am Donnerstag schneit es zunächst vor allem im Süden, in den Niederungen und im Hügelland im Südosten mischt sich anfangs Regen dazu. Am Vormittag breitet sich der Schneefall auf das ganze Bergland aus, spätestens am Nachmittag wird es dann in weiten Landesteilen nass bzw. winterlich.
Tagsüber pendelt die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 500 m, am Abend sinkt sie allgemein bis ins Flachland. Der Wind weht mäßig bis lebhaft und dreht von Südost auf nördliche Richtungen, mit -2 bis +6 Grad kühlt es ab.