Gewitter im Anmarsch

Schnee-Warnungen für 5 Bundesländer ausgerufen

Die Schneefallgrenze sinkt am Samstag von anfangs 1.000 Meter an der Alpennordseite tagsüber bis in die Täler – es gibt Wetter-Warnungen.
André Wilding
14.02.2026, 09:00
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Ein Tief über Norditalien beeinflusst am Samstag mit seinen Fronten das Wetter im Alpenraum. In der zweiten Tageshälfte und der Nacht auf Sonntag zieht das Tief rasch Richtung Balkan ab. Auf dessen Rückseite fließen deutlich kältere Luftmassen ein, wodurch die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen sinkt. Am Sonntag verbleibt der östliche Alpenraum in einer kräftigen Nordwestströmung, mit der weiterhin Polarluft herangeführt wird. Am Montag erreicht uns von Westen das Frontensystem eines atlantischen Tiefs und sorgt vorübergehend für den Zustrom etwas milderer Luftmassen. Bereits am Dienstag dreht die Strömung wieder auf Nord und leitet den nächsten Kaltlufteinbruch ein. Besonders in den westlichen Nordalpen fällt dabei nach aktuellem Stand teils ergiebiger Schneefall.

Schneefall und Wind

Am Samstag halten sich dichte Wolken, höchstens vereinzelt geht es im Osten noch mit etwas Sonne in den Tag. Von Westen her breitet sich tagsüber neuerlich Regen aus. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1.000 Meter an der Alpennordseite tagsüber bis in die Täler, im Süden verbleibt sie noch um 1.000 Meter. Am späten Abend geht der Regen auch im Donauraum und im östlichen Flachland zunehmend in Schnee über. Von Nordwest nach Südost liegen die Höchstwerte zwischen 2 und 9 Grad.

Die Österreichische Unwetterzentrale hat am Samstag bereits für mehrere Bundesländer eine Wetter-Warnung ausgerufen. In Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich fällt stellenweise reichlich Schnee (Warnstufe Orange), für Vorarlberg und Tirol gibt es eine Schnee-Vorwarnung, im Burgenland pfeift der Bevölkerung ein Wind um die Ohren.

Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich
uwz.at

Der Sonntag startet mit dichten Restwolken, entlang der Nordalpen mit etwas Schneefall. Im Tagesverlauf klingt dieser ab, am längsten trüb bleibt es vom Salzkammergut bis ins Mariazellerland. Abseits davon kommt zumindest zeitweise die Sonne zum Vorschein, am häufigsten scheint sie im Süden. Dort weht anfangs noch kräftiger Nordföhn und auch im Osten Nordwestwind, tagsüber lässt der Wind nach. Mit maximal nur noch -4 bis +1 Grad kühlt es weiter ab.

Gewittrige Schauer

Der Montag beginnt verbreitet trüb und primär von Vorarlberg bis Oberösterreich mit Regen und Schneefall, die Schneefallgrenze pendelt um 1.000 Meter. In Oberösterreich besteht lokal auch Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Tagsüber wird es auch im Osten und Süden vorübergehend nass, anfänglicher Schneefall geht auch hier rasch in Regen über. Von Westen her breiten sich zudem bis in die Obersteiermark teils gewittrige Schauer aus. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West Südost bis Ost und die Temperaturen liegen maximal zwischen 3 und 7 Grad.

Am Dienstag halten sich meist dichte Wolken und wiederholt ziehen Schnee- oder Regenschauer durch. Bei einer Schneefallgrenze um 500 bis 600 Meter fällt teils bis in tiefe Lagen Schneeregen. Entlang der Alpennordseite kommen einige Zentimeter Neuschnee zusammen. Der Wind weht lebhaft, in exponierten Lagen auf teils kräftig aus West bis Nordost und die Höchstwerte liegen zwischen -1 und 7 Grad.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 14.02.2026, 09:16, 14.02.2026, 09:00
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