Tadej Pogacar steht dicht vor seinem fünften Gesamtsieg bei der Tour de France. Der slowenische Radstar erreichte auf der Königsetappe als Vierter das Ziel in Alpe d’Huez. Den Etappensieg holte sich Ausreißerkönig Richard Carapaz aus Ecuador, der von zwei Stürzen des zwischenzeitlich führenden Sepp Kuss profitierte.
Beim zweiten Mal stürzte der Amerikaner in einer heimtückischen Kurve. Kuss war nicht mit hohem Tempo unterwegs und konnte sich auf dem Bordstein in das Fangnetz, das zur Sicherheit vor dem drohenden Sturz den Hang hinunter angebracht wurde, retten.
Pogacar stellte sich auf der vorletzten Tour-Etappe über 170,9 Kilometern mit Start in Le Bourg d’Oisans in den Dienst seines an diesem Tag fünftplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro, um dessen dritten Gesamtrang abzusichern. Mit einem Abstand von 6:26 Minuten auf Evenepoel vom deutschen Red-Bull-Team und 9:42 Minuten auf del Toro geht Pogacar auf die finale Etappe in Paris. Holt der Slowene den erwarteten Gesamtsieg, ist er fünfmaliger Tour-de-France-Sieger.
Am Sonntag endet die 113. Tour de France in der französischen Hauptstadt.