In den letzten 30 Jahren haben Penislängen weltweit zugenommen. Ein Mann aus Thailand scheint mit der Größe seines besten Stücks aber unzufrieden gewesen zu sein. Thailändischen Medien zufolge soll er ihn deshalb einer äußerst schmerzhaften "Behandlung" unterzogen haben. Das wird zumindest in den thailändischen sozialen Medien behauptet.
Laut Thethaiger.com kursieren in den thailändischen sozialen Medien gleich zwei Videos, in denen zu sehen ist, wie der Mann seinen Penis in Pflanzen voller Ameisen steckt und kurz darauf wieder herauszieht. Wohl aufgrund des Schmerzes: Zwar seien "beide Videos stummgeschaltet und das Gesicht des Mannes ist nicht zu sehen, aber sein von Ameisen gespickter Penis weist eine starke Schwellung auf", so die Newsplattform. Direkt danach ist zu sehen, wie der Mann mit einem Wasserstrahl versucht, die Ameisen wieder loszuwerden.
Es gibt immerhin Videos, von denen "20 Minuten" eines sichten konnte. Allerdings handelt es sich dabei um eine zensierte Version: Die Genitalien des Mannes sind verpixelt. Zu sehen sind darin nur eine Hand, zahlreiche Ameisen, Pflanzen und am Ende die Duschbrause. Die Angaben zur Schwellung lassen sich also nicht überprüfen.
Unklar ist auch, warum der Mann das Experiment tatsächlich wagte. Alle Aussagen diesbezüglich stammen von unbeteiligten Social-Media-Usern, die die Original-Clips kommentiert haben. Während die einen schreiben, der Mann habe sich von den Ameisen beißen lassen, um seinen Penis zu vergrößern, halten andere eine homöopathische Behandlung oder eine Heilung von erektiler Dysfunktion für wahrscheinlicher. Der Betroffene selbst dagegen hält sich – zumindest diesbezüglich – bedeckt. Offen ist auch, welche Art Ameisen zubiss. Vermutet werden unter anderem Rote Feuerameisen oder Asiatische Weberameisen.
Fest steht aber: Der Mann wäre nicht der Erste, der auf eine solche Idee kommt und sich dabei auch noch filmt beziehungsweise filmen lässt: Schon im Jahr 2015 berichteten Medien über einen jungen Thailänder, der sich – wohl im Rahmen einer Challenge – ein frisch aufgewühltes Nest mit Feuerameisen auf sein Gemächt schütten ließ (siehe Bildstrecke).
Der von der Website Kapook.com mit den Clips konfrontierte Sorranai Onwan rät dringend davon ab, es dem Mann im Video nachzumachen. Besonders für Allergiker könnten Ameisenbisse lebensbedrohlich sein. Darüber hinaus können die Bisse zu Dermatitis oder weiteren Infektionen führen. Zwar setze das Gehirn bei gewisser Stimulation tatsächlich Substanzen frei, die eine Erweiterung der Arterien in den Genitalien bewirkten, was unter Umständen zu einem Vergrößerungseffekt führe, so der Mediziner. Aber Ameisenbisse seien definitiv das falsche Mittel und "absolut wirkungslos".
Einer Studie von Forschenden der University of California in Los Angeles und der University of New Mexico zufolge dürften die Sorgen von Männern über ihr Genital sowieso unbegründet sein. Diese zeigte nämlich, dass der Lieblingspenis der Frauen kleiner ist, als Männer denken. Das "Ideal" sei nur leicht größer als der Durchschnittspenis.