Schon 440 Tote nach Sturzflut auf Philippinen

Stündlich wird die Opferzahl auf den Philippinen nach oben korrigiert: Sturzfluten, hervorgerufen durch starke Regenfälle haben im Süden des Landes bereits 440 Menschenleben gefordert.

Die Opferzahl steige stündlich, berichtete das Büro für Zivilschutz am Samstag. Hunderte Menschen werden vermisst.

Tropensturm "Washi" war am Freitag über die Insel Mindanao hinweggezogen und hatte vor allem in den Städten Iligan und Cagayan de Oro rund 800 Kilometer südwestlich von Manila verheerende Überschwemmungen angerichtet. Allein in Cagayan de Oro wurden 97 Leichen geborgen. In Illigan wurden 75 Todesopfer geborgen, sowie acht weitere in den Provinzen Compostella Valley und Zamboanga del Norte.

Nach Angaben des Chefs der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, wurden 400 Menschen in den beiden am schwersten betroffenen Städten gerettet. Hunderte Helfer seien im Einsatz, um nach Verletzten zu suchen.

Eine zehn Meter hohe Wasserwand rast über die Insel, meist ist es den Menschen unmöglich rechtzeitig zu fliehen. Die Regierung sandte jetzt 20.000 Soldaten in die Krisenregion.

APA/Red.

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