Schon fast 300 Schulklassen in Wien unter Quarantäne

Knapp 300 Wiener Schulklassen befinden sich bereits wieder in Isolation.
Knapp 300 Wiener Schulklassen befinden sich bereits wieder in Isolation.REUTERS/ Symbolbild
Corona-Alarm an den Schulen! Nach der ersten Woche befinden sich bereits insgesamt 285 Klassen in Quarantäne – alleine in Wien.

Das Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch und breitet sich auch an den heimischen Schulen immer weiter aus. Laut dem Bildungsministerium befinden sich dabei schon nach der ersten Unterrichtswoche exakt 285 Wiener Klassen in Quarantäne. Das berichtet am Dienstag die "Kronen Zeitung".

"Die Infektionszahlen an den Wiener Bildungsstandorten waren erwartbar. Wichtig ist es, dass wir positive Fälle rasch mit den hochwertigen PCR Gurgeltests nachweisen können und so Infektionsketten frühzeitig durchbrechen können", hatte Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) vor wenigen Tagen mitgeteilt.

"Fokus auf PCR-Tests"

Und weiter: "Das wird auch in den nächsten Wochen unser Fokus bleiben, um offene Schulen weiterhin zu gewährleisten!" Doch scheinbar gibt es auch mit dem "Alles Gurgelt"-System bzw. mit den zwei verpflichtenden PCR-Tests pro Woche noch Probleme. So war laut "Krone" der Server von "Alles Gurgelt" Montagfrüh nicht abrufbar.

Der Server ist aber für die Registrierung der Tests erforderlich, heißt es in dem Bericht. Eltern und Schulen übten daraufhin scharfe Kritik. "Wir versuchen seit vergangener Woche, uns zu registrieren. Erst am Freitag haben wir die Administratorenrechte bekommen. Und auch das Hochladen der Klassenlisten ist schwierig", sagt ein Wiener Direktor zur "Krone".

Corona-Tests zu Hause "nicht in unserem Sinn"

Problematisch sieht der Pädagoge auch, dass Schüler sich zu Hause testen. Das sieht auch das Bildungsministerium kritisch. "Es ist nicht in unserem Sinn, dass das Testen an die Eltern delegiert wird. Dies sollte in der Schule mit einem für Schüler geeigneten Produkt gemacht werden", so Generalsekretär Martin Netzer gegenüber der Tageszeitung.

Bildungsstadtrat Wiederkehr hält am Wiener Weg aber weiter fest. "Das ist ein sehr gutes System, das lange erprobt wurde", wird der NEOS-Politiker in dem Bericht zitiert.

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