Tagger spielt beim WTA250-Turnier in der tschechischen Hauptstadt weiterhin groß auf. Österreichs Nummer zwei kämpfte sich mit einem Zwei-Satz-Sieg gegen die tschechische Lokalmatadorin Sara Bejlek, immerhin die Nummer drei des Turniers, ins Semifinale. Tagger setzte sich in 1:38 Stunden mit 6:3 und 6:4 durch.
Nun muss die Osttirolerin auf ihre Gegnerin warten. Es ist entweder die an Nummer zwei gesetzte Barbora Krejcikova aus Tschechien, oder deren Landsfrau Dominik Salkova, die sich durch die Qualifikation gekämpft hatte.
Im ersten Durchgang hielt Bejlek den Satz bis zum 3:3 offen. Dann zog Österreichs große Tennis-Hoffnung den Durchgang auf ihre Seite. Tagger nützte ihren dritten Breakball, um auf 4:3 zu stellen. Das brach den Rhythmus ihrer Gegnerin. Denn nach dem mit etwas Mühe durchgebrachten Service zum 5:3 ließ Tagger sofort das nächste Break folgen, machte den Satz mit 6:3 zu.
Ausgeglichener verlief zunächst der zweite Durchgang, in dem Tagger gleich im ersten Game drei Breakbälle abwehren musste. Sie schnappte sich dann den Aufschlag ihrer tschechischen Gegnerin zum 2:0, ehe Bejlek mit dem sofortigen Re-Break konterte. Tagger holte sich erneut den Aufschlag der Tschechin zum 5:3 und servierte auf das Match, ehe die 20-Jährige erneut ins Spiel zurückkam – 4:5.
Doch Tagger drehte das Spiel erneut und verwertete dann ihren dritten Matchball zum 6:4.
Julia Grabher ist bei ihrem Heimturnier, dem W100 in Amstetten, derweil im Viertelfinale ausgeschieden. Die topgesetzte Vorarlbergerin musste sich der US-Amerikanerin Vivian Wolff mit 6:3, 4:6 und 3:6 geschlagen geben.