Der Fall erinnert stark an die Corona-Infektion von Serge Gnabry. Der deutsche Teamspieler war unmittelbar vor dem Champions-League-Spiel gegen Atletico Madrid positiv getestet worden. Doch sechs daraufhin durchgeführte Abstriche brachten jeweils ein negatives Ergebnis. Grnabrys erster Test wurde damit von den Münchnern als "falsch positiv" eingestuft, er durfte eine gute Woche später wieder zur Mannschaft stoßen.
Ähnlich soll nun auch die Infektion von Nationalelf-Kollege Süle zustande gekommen sein, berichtet "Sportbuzzer". Bayern München hatte den positiven Test des Innenverteidigers am Montag öffentlich gemacht. Doch "mindestens ein weiterer Test" soll ein negatives Ergebnis beim 25-Jährigen hervorgebracht haben. Eine Stellungnahme dazu gab der deutsche Rekordmeister nicht ab.
Süle hatte sich jedenfalls sofort in Quarantäne begeben, verpasste das Champions-League-Duell gegen Red Bull Salzburg (6:2), wird auch beim deutschen "Clasico" am Samstag nicht auf dem Platz stehen.
Dr. Wilhelm Block, Leiter der Abteilung Molekulare und zulluläre Sportmedizin an der deutschen Sporthochschule in Köln hatte dem "SID" erklärt, dass "falsch positive" Tests "im Einzelfall immer vorkommen können, das liegt rein statistisch einfach im Bereich des Möglichen. Damit muss man leben." Und so auch Süle.