Schredder-Affäre: Mitarbeiter wieder bei Kurz

Arno M. war einst Social-Media-Chef bei Kanzler Kurz. Dann ließ er unter falschem Namen Festplatten schreddern. Nun arbeitet er wieder im Bundeskanzleramt.
Es war einer der peinlichsten Vorfälle für die ÖVP im vergangenen Jahr: Die sogenannte "Schredder-Affäre" drehte sich um Arno M., den Social-Media-Chef von Sebastian Kurz. Er ließ unter verdächtigen Umständen fünf Festplatten aus dem Kanzleramt bei einer privaten Firma schreddern – unter falschem Namen.

Weil er die Rechnung nicht bezahlte, meldete die Firma den verdächtigen Vorfall, es wurde ermittelt. Arno M. wurde nach Bekanntwerden des Vorfalls von der ÖVP beurlaubt. Nun ist er wieder als Mitarbeiter im Bundeskanzleramt tätig, wie der "Standard" berichtet.

Kurz-Nachfolgerin Brigitte Bierlein gab später bekannt, dass die Vernichtung von Festplatten ein regulärer Akt sei. Normalerweise findet diese aber nicht inkognito statt. Später erklärte die Staatsanwaltschaft, dass die Schredder-Affäre in keinem Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre stehe.

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