Schredder-Gate: Jetzt ermittelt die Justiz

Im Fall der von einem ÖVP-Mitarbeiter vernichteten Festplatte, ermittelt nun die Justiz, wie ein Justizsprecher im Gespräch mit "Heute.at" bestätigt.
Das Schreddern einer Druckerfestplatte durch einen ÖVP-Mitarbeiter hat ein juristisches Nachspiel. Wie "Heute.at" auf Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WkSta) in Erfahrung bringen konnte, wird in dieser Causa ermittelt.

Keine Angaben machen wollte der Sprecher zum konkreten Grund der Ermittlungen. Auch wer als Beschuldigter geführt wird und seit wann die WkSta ermittelt, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Mittlerweile äußerte sich auch das Bundeskanzleramtsbüro zu der Causa. Brigitte Bierlein habe eine interne Evaluierung angeordnet. Die Datenvernichtung per se stößt nicht auf das Missfallen der Kanzlerin. Dass bestimmte, sensible Daten, die nicht dem Bundesarchivgesetz unterliegen, gelöscht werden, entspreche der üblichen Praxis.



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