Schröcksnadel verlängert und kritisiert Regierung

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bleibt im Amt, das bestätigt er am Mittwoch. Er nimmt gleichzeitig die Regierung in die Pflicht, kritisiert den Stopp des Schulsports.

Peter Schröcksnadel bleibt mindestens für ein weiteres Jahr Präsident des mächtigsten Sportverbandes im Land. Das wurde am Mittwoch bekannt, ergibt sich durch die Verschiebung der ÖSV-Länderkonferenz. Die Konferenz inklusive der Neuwahlen wurde auf Juni 2021 verschoben. Alle gewählten Funktionäre behalten damit ihre Ämter. Schröcksnadels dreijährige Amtsperiode wäre im Juni ausgelaufen. Die Verschiebung wurde beim Treffen der Landesskiverbands-Präsidenten beschlossen.

Peter Schröcksnadel am Mittwoch mit ernster Miene.
Peter Schröcksnadel am Mittwoch mit ernster Miene.Gepa Pictures

Kritik an Schul-Politik

"Das ist für mich völlig unverständlich", wettert Peter Schröcksnadel am Mittwoch. Das Thema ist freilich nicht seine verlängerte Amtszeit. Seine Kritik richtet sich an die Regierung. Auslöser für seinen Zorn ist der Stopp des Schulsports. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BSO-Präsident Hans Niessl und ÖFB-Präsident Leo Windtner appelliert der ÖSV-Boss: "Sport in der Schule kannst du im Freien machen. Sogar wenn es regnet, dann zieht man eine Jacke an. Man muss dafür nicht in einen Raum gehen."

Sport sei wichtig, auch für das Gesundheitssystem und in volkswirtschaftlicher Hinsicht, poltert Schröcksnadel weiter. "Ich verstehe diese Einstellung daher überhaupt nicht. Den Appell muss ich wirklich anbringen: Die Schule braucht den Sport, die Kinder brauchen den Sport." Als Kind müsse man lernen, wie man sich bis ins hohe Alter fit halten kann. "Bitte macht's die Schulen auf für Bewegung", fordert der 78-Jährige deshalb.

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