Schubert feiert Bronze: "So viel gegen mich gelaufen"

Jakob Schubert
Jakob SchubertPicturedesk
Jakob Schubert hat bei der olympischen Kletter-Premiere die Nerven behalten, sicherte sich mit dem Sieg im Vorstieg noch die Bronzemedaille. 

Österreichs Kletter-Star hatte nach dem letzten Platz im Speed-Klettern und einer Enttäuschung mit Rang fünf im Bouldern doch noch für ein Olympia-Happy-End gesorgt, als einziger die Vorstiegs-Route bis zum Top gemeistert. Das wurde schließlich mit Bronze belohnt. 

"Ich bin immernoch verwirrt, kann es gar nicht realisieren", schüttelte der Tiroler im "ORF" ungläubig den Kopf. "Es ist so viel gegen mich gelaufen, es hat wenig zusammengepasst. Die Hoffnung auf die Medaille habe ich fast aufgegeben", erklärte Schubert, der vor dem entscheidenden Vorstieg noch an letzter Stelle gelegen war, aufgrund des Multiplikations-Systems der Disziplinen aber noch auf Rang drei landete. 

"Ich muss ehrlich sein: Ich habe gewusst, dass eine Medaille so unwahrscheinlich war, dass ich den Frust im Vorstieg so richtig rausgelassen habe. Da funktioniert es komischerweise immer", schmunzelte der 30-Jährige. 

Dass bei der Olympia-Premiere im Sportklettern gleich Bronze herausschaute, muss Schubert erst noch verarbeiten. Das Edelmetall ist jedenfalls der Lohn für die harte Arbeit der letzten Jahre. "Die Medaille hat so einen riesigen Stellenwert, bedeutet mir alles. Da war so viel Schweiß und Zeit investiert", schloss Schubert. 

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Olympia